Blog-Geburtstag · Gastbeitrag

Gastbeitrag zum Bloggeburtstag: Mallorca-Feeling dank Andrea (gedankenkessel.com)

Ihr lieben Blogleser,

heute, zum krönenden Abschluss meines Bloggeburtstages und dieser tollen Gastbeitragsreihe, verliere ich nicht viele Worte. Zum einen, weil ich mir gerade unverschämterweise die mallorcinische Sonne auf den Pelz ins Gesicht scheinen lasse. (Ich sage nur endlich, ENDLICH Urlaub! Hart erarbeitet und daher mehr als verdient, höhö…) Und zum anderen, weil meine heutige Gastbloggerin Andrea von gedankenkessel.com einen wunderbar ausführlichen Reisebericht IHRER, im August erlebten Mallorca-Reise zur Blogparty mitbringt und Euch quasi ein wenig in meinen aktuellen Urlaubsalltag mitnimmt. Ach ja, wer Andrea überhaupt ist? Schaut doch mal ruhig auf ihrem Blog vorbei. 😉 Dort werdet Ihr den Reisebericht ebenfalls finden, allerdings mit mehr Fotos. Mich findet Ihr jetzt in unserem Hotel in Alcudia, an der Poolbar, im Pool oder im Mittelmeer schwimmend, shoppend in Palma oder auch irgendwo anders auf der Insel auf der Jagd nach einheimischen Schätzen. Los geht’s:

Reisebericht – Mallorca – Porto Cristo – Familienurlaub von Andrea (gedankenkessel.com)

Das Hotel

Mit einer Stunde Verspätung sind wir in Palma de Mallorca  gelandet und mit dem Privattaxi direkt zum Hotel Blau Punta Reina Resort gefahren. Das Hotel liegt wunderschön mit vielen kleinen Apartments am Rande von Porto Christo, Ostküste, mit Blick zum Mittelmeer. Die vielen kleinen spanischen Apartmenthäuser befinden sich weitläufig auf dem Areal, sodass der Eindruck entsteht, die Gäste würden sich verstreuen. Dem ist auch so, es sei denn, es geht zum Frühstück oder Abendessen – dazu aber später mehr. Es gibt vier Pools, die sich in unterschiedlicher Lage befinden – zwei Pools mit unzähligen Liegen und Bars, mit Kinderbereich und Luftmatratzenerlaubnis, ein Ruhepool mit Blick zum Meer (ohne Kinderbereich…) und ein fantastischer Kinderpool mit Piratenschiff und Rutschen. Den letzteren fand ich sehr gelungen, denn Liegen für Handtuchwerfer gab es nicht, stattdessen viele Sitzbänke im Schattenbereich und bestimmte Öffnungszeiten, inkl. Mittagspause.

Unser Apartment war traumhaft gelegen, mit Blick auf die Cala de Romantica – eine romantische Bucht mit Segelschiffen und Strandbereich. Die Sonnenaufgänge und der Sternenhimmel sorgten jedes Mal für die „Ich-will-hier-nie-wieder-weg-Stimmung“. Die Möblierung  allerdings war ein wenig in die Jahre gekommen und hätte eine Modernisierung nötig gehabt. Vor allem aber die Dusche (mit Duschvorhang – fand ich gar nicht so prickelnd) war immer ein Abenteuer, denn meistens hatte ich den verkalkten Wasserhahn in der Hand.

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Blick von unserem Apartment aus

Der Service war wirklich sehr gut. Die Bedienungskräfte waren immer freundlich und versorgten ihre hungrigen und durstigen Gäste freundlich und kompetent. Das Hotel war allerdings überfüllt mit Menschen aus England, Deutschland, Belgien, Polen, Frankreich  und noch weiteren Ländern, sodass ich aufkommende Unfreundlichkeit hätte verstehen können. Beim Essen und Trinken können Menschen sich zu unglaublichen Kreaturen verwandeln. Es wird gedrängelt, Kleinkinder im hungrigen Marsch zum Buffet übersehen und die Teller vor Gefräßigkeit randvoll gestopft, um dann doch kaum berührt wieder abgeräumt zu werden.

Das war dann das etwas unangenehmere Erlebnis in diesem Urlaub.

Ja, wir Deutschen wären keine Deutschen, wenn wir nix zu meckern hätten , aber es gibt sonst nichts Weiteres an dem Hotel zu mäkeln.

Das Essen

Das Essen in dem Resort war ein Traum – es hat einfach fantastisch geschmeckt, dass es hier überhaupt nichts zu beanstanden gibt. Ob Torten, Kuchen oder Schokobrunnen, Kalorienzählen war absolut unmöglich. Aber auch die vielen verschiedenen Salate, Fisch- und Fleischgerichte führten zu einem kulinarischen Gaumenfeuerwerk. Und wenn ich in Spanien bin, dann liebe ich ihr Nationalgericht: Paella. Ich hab nur ein einziges Mal eine nicht so köstliche Paella gegessen und das war damals in Sevilla.

Für den Bloggeburtstag der lieben Regina habe ich lange überlegt, was ich noch Besonderes zu dem Artikel beisteuern könnte. Und als ich im Speisesaal mit Blick auf Meer und Fincas blickte, die Paella verschlang, kam mir diese Idee: Bildschirmfoto 2017-08-19 um 17.44.04Bildschirmfoto 2017-08-19 um 17.44.20Vielleicht könnt ihr anhand dieses DIY-Illustrations-Rezeptes die Paella nachkochen und ein Feedback hinterlassen.

Ausflüge – Reisen mit Kindern

Wir richten unseren Urlaub, seitdem wir Eltern sind, nach den Kindern aus. Ausflüge, wie wir es früher taten, sind geringer geplant, insbesondere wenn wir ans Mittelmeer reisen. Für zwei Tage hatten wir uns ein Auto gemietet und sind mit den Kids über die Insel gefahren. Palma de Mallorca ist ein absolutes Must-Have, ebenso die idyllische Stadt in den Bergen Valldemossa! Mit dem Wetter hatten wir an beiden Tagen Glück und somit war Palma mit seinen niedlichen Shops, Restaurants und Cafés in der traumhaften Altstadt wunderbar erträglich. An dem ersten Tag sind wir über die Steilküste im Westen zurück in den Osten der Insel gefahren. Wenn ihr auf Mallorca seid, kann ich diese Strecke entlang der Küste in den Bergen nur empfehlen. Dieser Ausblick ist einmalig und zeigt die Schönheit dieser Insel noch einmal von einer anderen Seite. Am zweiten Tag waren wir im Osten der Insel unterwegs. In Porto Cristo regnete es und somit sind wir dem Regen in Richtung Nordosten entflohen. Bis nach Port d´ Alcuida sind wir gefahren und dieser Ort wird sicherlich irgendwann einmal unsere nächste Destination werden. Ein großer breiter Sandstrand inkl. Spielplatz mit Blick auf die Berge, Jachthafen und einer kleinen Palmeninsel mit Restaurants macht diesen Ort zum Urlaubserlebnis. Viele verschiedene Geschäfte befinden sich hinter der langen Promenade. Weiter ging es zum Mittagessen nach Alcudia -Stadt. Den Kinderwagen haben wir im Auto gelassen, somit konnten wir wunderbar auf der Stadtmauer entlang passieren und auf die Dächer der spanischen Häuser schauen. Niedliche kleine Gassen führen zum Zentrum mit vielen Cafés, Restaurants und kleinen Shops. Die Stadt zeigt sich in seinem spanischen Charme, der erlebt werden muss. Da ich dem Trash-Fernsehen verfangen bin, wurde auf dem Rückweg noch Cala Millor mitgenommen (nicht sehenswert, ein Touri-Geschäft nach dem anderen erstreckt sich im rückwärtigen Bereich der nicht so schönen Standpromenade, die von Hotels umrandet wird).

Peinliche Momente

Die gibt es wohl immer: Aufgrund meiner akuten Flugangst, allerdings nur beim Starten, fühle ich mich immer peinlich berührt, wenn mein Körper wie fremdgesteuert auch die anderen Fluggäste in Alarmbereitschaft bringt. Mit Sonnenbrille, Kopfhörern, verkrampftem Körper – starrer Blick nach vorn gerichtet und mit zitternden Beinen hebe ich in den Himmel ab, gepaart mit dem Gedanken, dort für immer zu bleiben. Sobald wir einigermaßen die Flughöhe erreicht haben und der Boardservice seine Dienste aufnimmt, bestelle ich mir eine Flasche Sekt, der beruhigend sich in meinem Körper ausbreitet.  Aber sobald  es zu leichten wackligen Bewegungen des Flugzeuges kommt, bewegt sich mein Kopf wie beim Tennis in hektischer Bewegung von rechts nach links. Beim Landen entspannt sich meine Situation, warum weiß ich auch nicht. Vermutlich, weil es sowieso nach unten geht….

Aber der Höhepunkt in diesem Urlaub war mein Handtuchwurf, nicht im PoolLiegenbereich, sondern auf unserer Balkonterrasse , als ich den himmlischen Ausblick  nach dem Duschen aufs Meer genoss und mir beim Weggehen in Richtung Wohnung mein Handtuch wegrutschte. Wäre nicht so schlimm gewesen, hätte nicht da ahnungslos der Nachbar auf seinem Balkon gestanden. Somit trafen sich zwei erschrockene Augenpaare und eine kreischende, flüchtende Stimme.

Apropos Handtuchwurf – meinem Mann unglaublich peinlich und es macht ihn immer fassungslos, wenn ich morgens extra früh in Richtung Pool verschwinde und in gekonnter Haltung die Handtücher ausbreite, nicht weil ich es schön finde, sondern weil es leider zu der Pauschaltouristen-Kultur dazugehört. Die ersten Urlaubstage ärgere ich mich jedes Mal, wenn die Urlauber ihre Liegen besetzen und man selbst keine einzige Liege mehr erwischt und am dritten Tag gehe ich selbst beschämt ganz früh morgens in Richtung Pool. Und nein, es sind nicht nur die Deutschen, es sind sie alle! Meistens wird diese Kultur von dem Hotel akzeptiert, allerdings haben wir zum Glück auch schon erlebt, dass die Handtücher wieder vom Personal weggenommen wurden. Dies führte oft zum Urlaubskrieg und somit wurde das Handtuchliegenwerfen wieder geduldet.

Tipps, die ich für eine Mallorca-Reise mitgeben kann:

  • Buggy-Verleih. Wir haben unseren nicht mitgenommen, sondern von Deutschland aus einen Buggy ins Hotel liefern lassen.
  • All-Inclusive lohnt sich für Familien, die überwiegend im Resort ihren Urlaub verbringen.
  • Reisedauer 10 Tage halte ich für absolut perfekt, nicht zu lange und auch nicht zu kurz.
  • Privattaxi, das von Deutschland aus gebucht und bezahlt werden kann, um die Busreisetouren zu den einzelnen Hotels, die unglaublich viel Zeit fressen, zu umgehen.
  • Zwei Ausflugstage sollten mindestens realisiert werden. Wir würden das nächste Mal noch einen Tag dazu nehmen
  • Das Punta Blau Resort in Porto Christo ist ein Familienhotel mit vielen verschiedenen Pools, inkl. eigenem Kinderpool mit Schattenbereich. Spielplatz mit Klettergerüst, Rutschen und Sand im Schattenbereich sind ebenfalls vorhanden. Animationsbereiche für die Minis, Maxis und Super – Maxis sind auch vertreten und sorgen für viel Spaß und Unterhaltung. Die Animateure waren höchst professionell, insbesondere bei den Abendshows. Hier sorgten sie mit Musik, Tanz oder Disney-Aufführungen für angenehme Unterhaltung. Die Mini-Disco begann um 20.15 Uhr, dauerte eine Stunde und wurde sehr liebevoll mit Mitmachliedern und -Tänzen täglich umgesetzt.
  • Sehenswerte Orte: Palma de Mallorca, Valldemossa, Alcudia, Steilküste im Westen, Porto Christo – Drachenhöhlen
  • Viel Geduld muss mitgebracht werden, da die Insel zur Höchstsaison überfüllt war. Wer außerhalb des Hotels speisen war, musste mit langen Wartezeiten, bis zu 1 1/2 Stunden unsere Höchstzeit, rechnen und sich gedulden. Und auch hier war der Spanier freundlich und brachte sich nicht in unnötige Stresssituationen. Warum
    auch? Schließlich waren es Massen, die versorgt werden wollten, die sowieso nicht geringer wurden.

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Liebe Andrea,

hab vielen Dank für deinen geistreichen und kurzweiligen Reisebericht! Ich fühlte mich bereits in der Vorbereitung zu diesem Gastbeitrag und im Hinblick auf meinen eigenen Mallorca-Urlaub bestens informiert und freue mich, dass ich diese wunderschöne Mittelmeer-Insel aktuell erneut live erlebe und das ein oder andere nun auch durch deine Augen betrachten kann. 😉

Deine Regina

Tja, das war sie nun, die Bloggeburtstags-Sommerparty. Ein wenig Wehmut überkommt mich, da es mir wahnsinnig viel Freude bereitet hat – mit so einer tollen Unterstützung in Form von anderen kreativen und schreibwilligen Mädels – meine Blogparade realisiert zu haben. Ich durfte dabei feststellen, dass sich in der oft anonymen Blogosphäre unglaublich liebe und hilfsbereite, aufgeschlossene und interessierte Menschen tummeln. Also, Mädels, ich dankedankedanke euch allen noch einmal für eure tollen Beiträge!

Ich verabschiede mich nun für eine Woche oder mehr und genieße meinen ganz und gar Blog-freien Urlaub mit meiner Familie, meinen drei wichtigsten Herzensmenschen.

Wir sehen uns bald in gebräunter Frische und neuen DIY-Ideen, die bereits in den Startllöchern stehen und in Kürze umgesetzt werden wollen. Lasst es Euch auch gut gehen.

Liebe Grüße von des Deutschen Lieblingsinsel,

Eure Regina

 

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