Familie & Co

Mommy’s little helpers – Kleine Helfer gegen Langeweile

*Kleiner Teaser: Dieser Beitrag enthält KEIN DIY…*

 

Hallo im Spätsommer, hallo im…aaah, was?…schon September?!

Die Zeit rast in diesem Jahr nur so dahin, findet Ihr nicht auch?

Zurück zum Text. Ich habe endlich einen Moment Zeit. Für mich bzw. für den Blog. Die Bloggerei kommt gerade tatsächlich etwas zu kurz. Aber das echte Leben ist eben wie es ist – sehr spannend, sehr flüchtig, sehr schön, sehr zeitraubend und gleichzeitig sehr wertvoll. Die Tage bis zum Kindergartenstart meines Kleinen sind gezählt und er kann es gar nicht abwarten, endlich ein Kindergartenkind zu sein. Ich dagegen kann es kaum glauben, dass die Zeit bis zu seinem dritten Geburtstag so schnell verflogen ist. *An dieser Stelle bitte einen wehmütigen Seufzer denken.* Und wenn nun beide Kinder den Vormittag/Mittag über in der Betreuung sind, was stelle ich dann mit meiner übermäßig vielen (Frei-)Zeit an? *An dieser Stelle nun ein hysterisches oder auch sarkastisches Lachen einfügen.* Gut, zugegeben, ich werde natürlich nicht untätig sein, Stichwort workworkwork. Aber ich werde sicherlich auch mit meiner Mini-Freizeit etwas anzufangen wissen und die Zeit, bis wieder Leben und Chaos in der Bude herrschen, gut überbrückt bekommen.

So, nach diesen doch sehr redundanten Zeilen, kommt hier die Preisfrage: Worum wird es in diesem Text wohl gehen? Ja, genau. Der clevere Leser merkt schon, das Thema heute ist: Zeit. Besser gesagt, soll es um das Überbrücken von Wartezeiten gehen. Und um die Kurve zu meinem Mama-mit-Kleinekindern-Blogcredo zu bekommen, bezieht sich das auf das Überbrücken (manch einer würde sicher auch Überleben dazu sagen) von Wartezeit und Leerlaufzeiten mit kleinen Kindern. 🙂

Eins vorweg: Ich erhebe keinen Anspruch auf ein allgemein gültiges Patentrezept gegen Langeweile. Das, was hier folgt, sind meine persönlichen kleinen Helfer in der Not. Falls Ihr außerdem irgendwelche Marken erkennen könnt, dürft Ihr das Wissen darum gerne behalten. Ich bewerbe in diesem Blogpost nichts.

Los geht’s.

Jede Mama und jeder Papa kennt sie: Situationen, die – weil ungeplant und daher schlecht vorbereitet – mit Kleinkindern in absolute Geduldsproben ausarten. Ein Wartezimmer beim Arzt ohne Kinderecke, eine längere Zugfahrt im vollen Zugabteil, der Besuch eines älteren Verwandten im Seniorenheim oder… Die Liste könnte endlos weitergeführt werden. Es wäre zu einfach und zu verlockend, in solchen – für Kleinkinder – eher laaangen und langweiligen Zeiten das Smartphone als Beschäftigung zu zücken. Ich verurteile das übrigens nicht. Ich zeige hier nur, was mir in solchen Fällen meine letzten Nerven verschont hat. Und keine Sorge, auch ich habe Kinder-Apps auf meinem Handy. Das ist aber in der Tat eher die letzte Option bei mir.

DSC_0287

Ich habe, wenn absehbar ist, dass meine Kinder eine längere Wartezeit überbrücken müssen, immer einige kleine Helferlein bei mir. Natürlich nicht jedes Mal alle auf dem Foto abgebildeten Sachen zur selben Zeit. Ich bin schließlich kein Wanderzirkus. Aber im Großen und Ganzen versuche ich aus jedem der folgenden Bereiche eine Kleinigkeit einzupacken.

  1. Ohne Trinken und Snacks geht nichts. Irgendwie erklärt sich das von selbst, oder? DSC_0290Bin ich länger mit den Kindern unterwegs, habe ich eigentlich immer mindestens eine Flasche mit Wasser dabei. Außerdem nehme ich gerne Obst oder Nüsse mit. Nichts im Vorfeld aufwendig Zurechtgemachtes. Gerne gesund, das ist aber kein Muss. Irgendeine kleine Knabberei eben. Ihr versteht mich, oder? 😉
  2. Was mit Kleinkindern auch immer mit muss, sind Taschen-/Feuchttücher. Auch das ist witzigerweise selbsterklärend.DSC_0292Im Sommer dürfen bunte Pflaster nicht fehlen. Aus Gründen. Kinderknie (weil kurze Hosen) sehen dann ja leider wirklich sehr mitgenommen aus. Besonders die von kleinen Jungs. 🙂 Immer dabei ist übrigens eine Zeckenkarte, Desinfektionsgel oder -tücher und bei Bedarf Sonnencreme.
  3. Jetzt kommt der Entertainment-Bereich. Den Anfang macht die genialste Bucherfindung überhaupt – PixibücherDSC_0293Was die Auswahl an Pixibüchern betrifft, sind wir wahrscheinlich besser aufgestellt als jeder Kindergarten. Die kleinen Geschichten lassen sich problemlos in jede Tasche stecken und ich habe gerne mehrere Pixibücher dabei, die mir schon oft den einen oder anderen Langeweilemoment verhindert haben. Ich finde es richtig süß, wie hochkonzentriert und erstaunlich lange meine Kinder zunächst in den Heften „lesen“, sich jede Seite genau anschauen, ehe ich ihnen die Geschichte dann tatsächlich vorlesen kann.
  4. Habe ich mal keine Zeit für eine Pixibücher-Lesestunde, habe ich gerne einige andere Selbst-/Beschäftigungsgadgets in Petto. DSC_0294Hier eine Auswahl möglicher Bespaßungsmittel: Zaubertafeln zum Malen (Creativity rulez ;-)), ein Logikspiel (den Würfel kann ich übrigens sehr empfehlen, da er sich auch so zum „Bauen“ eignet), ein Mini-Spiel (hier ist das Gesichtermemory gerade der totale Renner und übrigens gar nicht so easy, wie man zuerst denkt) und ein Luftballon (was haben Luftballons bloß an sich? Grenzenlose Faszination! Und bei Bedarf ein guter Ballersatz in Räumen, die nicht unsere sind ;-)).

Das war sie schon – eine kleine, aber wie ich finde feine Auswahl meiner Hilfsmittel und Geheimwaffen im Kampf gegen Wartezeiten und Co. Gut, dass sie sogar als Gesamtpaket nicht allzu viel Platz im Rucksack einnehmen würden.

 

Was sind Eure kleinen Tricks gegen Langeweile oder lange Wartezeiten?

Verratet sie mir gerne. Ich bin gespannt, was Eure Kids gut beschäftigt oder zumindest eine Weile bei Laune hält.

Kommt gut in diesen schönen Spätsommer.

Liebe Grüße von der Ostsee.

Eure Regina

 

 

 

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