DIY & Food · Rezepte

Für den „Zuhause-wie-Urlaub“-Moment: Rezept für eine spanische Paella

Hallo und Hola, ihr lieben Menschen da draußen,

ich bin (leider) zurück aus dem Urlaub und freue mich total, dass mich das deutsche Klima so warmherzig begrüßt. NICHT! Was vermisse ich die mallorquinische Sonne! Der Urlaub war traumhaft schön, das Meer pieschwarm und das Essen in unserem Hotel ausgezeichnet. Ich weiß gar nicht, was mir nun im Alltag am meisten fehlen wird. Sonne, Sonne, Sonne, das Meer mit Badewannentemperatur oder das Essen… Hm, zumindest Letzteres kann ich selbst bestimmen und mir auf diese Weise das Urlaubsgefühl etwas verlängern. Was passt da besser als das spanische Nationalgericht: Paella.

Kleine Nerdinfo am Rande: Der Begriff Paella leitet sich ursprünglich von dem lateinischen Wort paletta ab und meint eigentlich nichts andres als eine große Platte oder eben diese für eine Paellazubereitung typischen Metallpfannen.

Eine original spanische Paella besteht meist aus gefärbtem Reis, Fleisch (Geflügel oder Kaninchen), Tomaten und Bohnen. Das empfinde ich persönlich als zu langweilig. Daher kommt in meine Paella-Variante alles hinein, was der Vorratsschrank her gibt und den hungrigen Mäulern schmeckt. Meine „Allesfresser“-Familie und ich bevorzugen übrigens eine gemischte Paella, also mit Fleisch und Meeresfrüchten. Los geht’s mit dem Rezept.

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Zutaten für eine große Pfanne:

  • 1, 5 Paprikaschoten (die Halbe ist für die Deko ;-))
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 100 g TK-Erbsen (Dosenerbsen gehen auch)
  • 1 Messerspitze Safranpulver
  • 1 Messerspitze Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 150 g Reis (Langkorn)
  • 350 – 400 ml Geflügelbrühe
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 250 g TK-Meeresfrüchte-Mischung (oder frisch von der Fisch-Theke)

Außerdem:

  • Pfanne 1 und Pfanne 2
  • 1 Zitrone
  • schwarze Oliven
  • Aioli-Dip

Zubereitung:

  1. Eine ganze Paprikaschote entkernen, waschen und klein würfeln. Zwiebel häuten und fein würfeln. Knoblauch schälen.
  2. Etwas Öl in Pfanne 1 erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch (gepresst oder klein gehackt) glasig werden lassen. Paprikawürfel, Dosentomaten und TK-Erbsen dazu geben. Mit Safran, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Reis untermischen, mit der heißen Geflügelbrühe aufgießen und 25-30 Min. garen.
  4. Fleisch waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Öl in Pfanne 2 erhitzen und die Fleischwürfel rundum anbraten, salzen und pfeffern. Aus der Pfanne holen und kurz warm stellen.
  5. Nun die Meeresfrüchte ebenfalls mit etwas Öl in Pfanne 2 anbraten.
  6. Fleisch und Meeresfrüchte auf die Reismischung in Pfanne 1 legen, mit Alufolie abdecken und das Ganze noch ca. 10 Minuten bei 175° C im Ofen weiter backen.
  7. Die halbe Paprikaschote in Streifen und die Zitrone in Scheiben schneiden, Paella aus dem Ofen holen und mit Oliven, Paprikastreifen und Zitronenscheiben garnieren. Wer auf die volle Knofi-Dröhnung steht (so wie wir, höhö), der investiert in einen leckeren Aioli-Dip und rührt ihn unter die eigene Paella-Portion. Hmmmm!

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Ja, Schande mio, aber diese Paella war schneller gegessen als ich „Halt! FOTOOO!“ schreien konnte, daher müssen diese zwei Bildausschnitte, mit dem besten Smartphone der Welt geschossen, in diesem Beitrag als Apettitanreger reichen. Sonst hätte ich nur Folgendes für Euch im Angebot, ebenfalls rund wie eine Paella-Pfanne und auch aus Spanien: klassische Lückenfüller. 🙂

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nachkochen und uns allen einen sonnigen Herbst. Ach, einen möglichst mallorquinisch-warmen Herbst mit gaaanz viel spanischer Sonne… Man darf ja wohl noch träumen dürfen.

Liebste Grüße aus der Realität (mit echtem Herbst und zu viel Regen und null Sonne),

Eure Regina

 

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