DIY · DIY & Food

Von kleinen Mädchen, Glitzer und neuen Karrieren (inkl. DIY)

IMG_20170622_173059_994Moin, ihr Lieben,

na, kennt Ihr mich noch?

Über zwei Wochen Funkstille hier auf dem Blog. Ein No-Go in einer echten Freundschaft. Aber ich stecke mitten im Sommerloch, das sich zusammensetzt aus den Vorbereitungen zu meinem Blog-Geburtstag (unglaublich, aber wahr, Kleine Herzensdiebe wird bereits ein Jahr alt, dazu aber später mehr) und meiner bzw. unserer Sommergrippe. Letzterer verdanke ich aber nun ein wenig Freizeit. Denn während es sich Sophia und Jakob – mittlerweile wieder gesund – in der keimfreien Umgebung bei meinen Eltern gut gehen lassen und der Männerschnupfen-geplagte Herzensmann Schlaf nachholt, nutze ich den Moment und zeige Euch ein kleines DIY, das bereits länger darauf wartet, verbloggt zu werden. Es ist übrigens ein Relikt aus der echten Sommerzeit, also schon einige Wochen her. Aktuell pausiert die Sonne hier im Norden und lässt uns leider wieder frieren (so hatten die Bazillen ein leichtes Spiel…).

Wie gesagt, vor einigen Wochen, als der Sommer noch in vollem Gange war, hatte Sophia nach dem Kindergarten ein sogenanntes Playdate. Eine ihrer liebsten Freundinnen sollte zu uns kommen und mit Sophia den Nachmittag verbringen. Eigentlich ist das an sich keine große oder erwähnenswerte Angelegenheit, denn es war nicht die erste Spielverabredung und wird wahrscheinlich auch nicht die letzte gewesen sein. An diesem sommerlichen Nachmittag spielten die Mädels wie so oft die meiste Zeit draußen im Garten und tobten sich abwechselnd auf dem Trampolin, beim Schaukeln, Rutschen oder im Sandkasten aus. Allerdings machte auch ihnen das warme Wetter irgendwann zu schaffen und die Laune drohte zu kippen. Was also tun? Für solche Fälle habe ich (neben Getränken und kleinen Snacks) immer eine kleine Bastelei in petto, welche die ebenfalls meist noch kleinen Gemüter wieder beruhigt. Dieses Mal übten sich die Mädels in der Schmuckproduktion. Eine lobenswerte Tätigkeit, sollte eine von ihnen einmal überraschenderweise einen Millionär heiraten und dann über zu viel Tagesfreizeit verfügen. Oder aber ihre steile Karriere als Profisportlerin neu ausrichten. In Richtung Schmuckdesignerin… Man weiß ja nie…

Als ich vor einiger Zeit ein wenig Zeit hatte (ich muss gerade doppelt lachen, Zeitzeit…und außerdem Zeit…für mich…alleine? Hahaha!), habe ich offensichtlich in weiser Voraussicht ein DIY vorbereitet, das ich eigentlich schon letztes Jahr mit Sophia umsetzen wollte. Aber was soll’s, gut Ding will eben manchmal Weile haben. Ihr denkt sicher bereits ab Satz drei oder vier, wann ich denn endlich mit der Sprache herausrücke, die verdammte Katze aus dem Sack lasse und Euch des DIYs-Pudels-Kern verrate. Nur die Ruhe, hier ist sie bzw. er, bitteschön. Es handelt sich nämlich um gebogene Holzspatel (better known as dicke Eisstiele, popsicle stick…).

Ihr braucht:

  • Holzspatel (lieber mehr  als benötigt, falls einer splittert)
  • Topf
  • Wasser
  • Gläser o.ä.
  • Gummibänder

Und so geht’s:

  1. Bringt einen Topf mit Wasser zum Kochen und legt die Holzspatel vorsichtig hinein.
  2. Lasst die Holzspatel nun 10 Minuten im heißen Wasser ziehen, holt sie anschließend – ebenfalls vorsichtig, weil heiß – aus dem Wasser und biegt sie langsam um ein Glas oder legt die gebogenen Spatel in ein Glas. Befestigt sie evtl. mithilfe eines Gummibands.
  3. Nun müssen die gebogenen Holzspatel so über Nacht aushärten, damit sie ihre Form bewahren.

Nach dieser Vorbereitung können die Holzspatel nach Lust und Laune verziert werden.

Nach einer kleinen Abkühlung mit Wassermeloneneis, habe ich Sophia und ihrer Freundin ein Tablett mit unterschiedlichen Gedöns-Glitzer-Krams-Sachen bereit gestellt und die beiden Mädels einfach machen lassen. Die Freude war beim Anblick der bunten  Glitzerklebestifte und -steinchen besonders groß. Verständlich.

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Und während sich die beiden kleinen Künstlerinnen nun ausgiebig beim Kleben von Maskingtape und Glitzer austobten, fertigte auch ich mir schnell einen Armreif. Ich entschied mich allerdings für eine weniger glitzerige und mehr maritime Variante.

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Dafür habe ich einen Stoffstreifen mit Stoffkleber auf den Spatel geklebt und diesen anschließend – ebenfalls mithilfe von Stoffkleber – mit einem Schriftzug plus Herz aus  dickerem Garn verziert.  (Sprecht diesen Satz nun 10x schnell nacheinander…hihi.)

Ich finde, dass sich sowohl die bunten Glitzerarmreifen der Mädels als auch mein TeamMaritim-Reifen sehen lassen können. Nach der Bastelrunde hatten Sophia und ihre Freundin übrigens wieder genug Power, um den Garten weiterhin tobend unsicher zu machen. Plan geglückt, würde ich sagen.

Apropos Plan… Wie zu Beginn bereits erwähnt stecke ich mitten in der Planung für meinen Blog-Geburtstag. Ihr dürft gespannt sein, was ich mir überlegt habe. So viel sei aber schon verraten: Es wird lecker, es wird bunt, es wird sommerlich und ich komme nicht allein. Und alle so: HÄ? Stay tuned, meine Lieben.

Genießt die Sonnenstrahlen, sofern Ihr welche zu Gesicht bekommt. Ich lege mich wieder ins Bett und hoffe auf eine Blitzgenesung.

Liebe Grüße aus dem Krankenlager,

Eure Regina

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Von kleinen Mädchen, Glitzer und neuen Karrieren (inkl. DIY)

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